Bla bla bla 09/18/2009
![]() "Bla bla bla" - vielleicht ein ungewöhnlicher Titel für einen Blogbeitrag. Ich beziehe mich damit auf die vielen unhaltbaren Versprechungen (oder sollte ich sagen "Versprecher"?) im Bereich des Internet- und Empfehlungsmarketings. Viele Leute - die meisten wahrscheinlich sogar - gehen mit falschen Erwartungen an diese Vertriebsform und Einnahmensquelle heran. Da die Fehlverheißungen immer wieder heruntergebetet werden, ist es leicht, ihnen auf den Leim zu gehen. Hier einige davon: Es ist alles kinderleicht!Was ist schon leicht im Leben? Etwas, das der Mühe wert ist, ist es wahrscheinlich niemals! Als ob man finanzielle Unabhängigkeit durch eine Unterschrift oder durch den Kauf eines bestimmten Produktes erreichen könnte. Wenn es dann nicht klappt (wie sollte es auch?) wird einem ein schlechtes Gewissen eingeredet. Auch für Onlinegeschäfte gilt, dass alles seine Zeit braucht! Es ist auch ein Lernprozess! Und ... Sie müssen selbst denken - sich nicht alles vorkauen lassen! Wenn Sie bereit sind, zu wachsen und sich Ihren Ängsten zu stellen, können Sie in dieser Sparte enorme Erfolge erzielen. Aber über Nacht geht es mit Sicherheit nicht! 3 bis 4 Stunden die Woche genügen!Ich habe in der Tat Geschäfte, für die ich nicht mehr Zeit aufwende. Aber: Ich bin seit über 30 Jahren berufstätig und habe manche Geschäfte über viele Jahre hinweg aufgebaut. Am Anfang sah es keineswegs immer so rosig aus. Oft wollte ich alles wieder hinschmeißen. Oft ging das Geld aus - oder die Ideen. Gerade als selbständiger Gewerbetreibender arbeiten Sie in den ersten Jahren meist härter und länger als ein Angestellter - Das Ganze ist ein Langzeitprojekt! Ein gut automatisiertes System wie das Profinetworkingsystem kann Ihnen viel Arbeit abnehmen, aber sehr viele angehende Networker bringen nicht einmal die Disziplin auf, es einzurichten und über einige Monate hinweg konsequent Marketingmaßnahmen durchzuführen. Ich habe einmal gelesen, das man 10.000 Stunden braucht, um in einem Bereich Profi zu werden. Das bedeutet nicht, dass dann erst das Geldverdienen anfängt, aber ein wahrer Kern ist sicherlich an dieser Aussage. Verschenken Sie Ihre besten Infos!Diese Empfehlung hat sicherlich einiges für sich, aber sie sollte meines Erachtens eingeschränkt werden. Ich bin sehr dafür, gute und brauchbare Informationen kostenlos weiterzugeben. Aber nicht alles! Die Info sollte für die Leserin und den Leser wertvoll sein, aber noch nicht komplett. Sonst ziehen Sie nur Abstauber an, die ohnedies nichts davon umsetzen werden. Meine Meinung ist, dass jemand, der für seine eigene Zukunft kein Geld investieren will, auch keine Zeit dafür investieren wird. Wenn ich bloß wüsste, worauf es ankommt ...Die eine Sache, die immer funktioniert, gibt es meiner Meinung nach nicht. Ein jeder von uns ist einzigartig. Falls Sie das E-Book "Wenn ich könnte wie wollte" mit seinen 100 Folge-E-Mails kennen, haben Sie neun Persönlichkeitstypen mit ihren Schwächen, Verdrängungen, blinden Flecken, Kompensationsmechanismen usw. kennen gelernt. Jeder reagiert anders. "Das eine" Element, das Ihnen bisher noch entgangen ist, gibt es nicht. Wenn Sie nur diesen Trick wüssten oder jenes "Geheimnis" kennen würden, wären Sie ja schon viel weiter - Für mich ist das .... bla bla bla! Es gibt Programme im Internet, die Ihnen vorgefertigte Webseiten anbieten; es ändert sich lediglich Ihr Empfehlungslink. Beim diesem so genannten "HMTL-Branding" haben Sie keinerlei persönlichen Spielraum mehr. Von Suchmaschinen werden die immergleichen Internetseiten ohnedies ignoriert. Im Praxisteil zum Profinetworkingsystem werden bewusst eine Fülle alternativer Wege und Empfehlungen genannt; auch die Autorespondertexte sind individuell veränder- und anpassbar. Falls Sie mit diesem System arbeiten wollen, dauert es länger, bis Sie alles durchgearbeitet und eingerichtet haben. Aber langfristig zahlt es sich für Sie in jedem Fall mehr aus! Ja, es gibt auch Senkrechtstarter. Leute, die in nullkommanichts alles auf die Reihe kriegen - aber die meisten müssen erst einen monate- oder gar jahrelangen Wachstumsprozess durchlaufen. Im Grunde gibt es nichts "Neues". Es ist lediglich neu für uns. Und dies müssen wir erst nach und nach verinnerlichen und umsetzen. Wir haben das einzig wahre Geschäftsmodell!Was ist das "beste" Geschäftsmodell? Ich weiß es nicht! Obwohl ich Verfasser des Profinetworkingsystems bin, maße ich mir nicht an, zu sagen, dass es das "beste" sei. Es ist das Beste für mich - aber ein anderer kombiniert es vielleicht lieber mit klassischen Methoden oder fühlt sich im persönlichen Umgang wohler als mit dem Medium Internet. Viele Wege führen nach Rom! Einer schwört auf Suchmaschinenoptimierung, ein anderer auf Twitter, ein dritter auf Pay-per-Click und ein vierter erstellt lieber Videos. Die alleinseligmachende Vorgehensweise gibt es nicht. Finden Sie ein, zwei Dinge heraus, die Ihnen zusagen - und bleiben Sie dabei. Egal, worauf jemand anders schwört! Richtiges Verhalten beim Erstgespraech 09/15/2009
![]() Das Profinetworkingsystem ist auf die Kontaktanbahnung über das Internet ausgerichtet. Es ist jedoch ohne weiteres mit klassischen Vorgehensweisen kombinierbar. Wie Sie aus der kostenlosen Broschüre "MLM = Marketing leicht machen oder mit Lügen manipulieren?" bereits wissen, ist es keinesfalls so, dass "jeder" für Ihr Empfehlungsgeschäft in Frage käme. Im Gegenteil! Es ist sehr wichtig, nur die richtigen Personen anzuziehen! Der erste Schritt besteht darin, die richtigen Personen anzuziehen. Nachdem diese Personen die ersten Filter passiert haben und Ihnen gegenübersitzen, kommt die Stunde der Wahrheit! Dieses Erstgespräch ist sehr wichtig, immerhin wirkt es sich auf die weitere berufliche Laufbahn von Ihnen beiden aus! Vor allem kommt es auf Ihre richtige geistige Einstellung an: Ihre geistige EinstellungHalten Sie sich immer vor Augen, dass es bei diesem Gespräch nicht darum geht, etwas zu "verkaufen"! Selbst wenn es so aussieht als würde Ihr Gegenüber mehr Informationen von Ihnen wünschen, will er/sie Sie vor allem erst mal kennenlernen! Dies gilt auch umgekehrt: Der einzige Sinn und Zweck dieses Erstgesprächs besteht darin, dass Sie mehr über diesen Menschen erfahren; dass Sie ihn besser kennen lernen! 7 x JA!Mit dieser Zwischenüberschrift ist gemeint, dass jetzt sieben Punkte folgen, die Sie beachten sollten. Folgendes sollten Sie tun! 1. BegrüßungBrechen Sie das Eis! Sorgen Sie für eine offene und vertrauensvolle Gesprächsumgebung. Sie brauchen sich nicht zu verbiegen, aber Ihr Gegenüber sollte sich wohl fühlen! 2. Wer frägt, ist KönigVon wenigen Ausnahmen abgesehen, reden die meisten Menschen gerne über sich. Stellen Sie intelligente Fragen! Am besten beginnen Sie mit offenen Fragen, zum Beispiel: Wie geht es Ihnen? Wie gehen die Geschäfte? Haben Sie leicht hergefunden? Erst dann kommen geschlossene Fragen: Was machen Sie zur Zeit beruflich? Haben Sie sich auf etwas spezialisiert? Wie lange machen Sie das schon ....? 3. Mund zu!Lassen Sie Ihr Gegenüber ausreden! Hören Sie aufmerksam zu! Achten Sie auch auf Ihre Intuition: - Ist er/sie unsicher? - Hat er es eilig? - Ist sie verärgert? - Ist er irgendwie reserviert? Keiner kommt als "unbeschriebenes Blatt" zu Ihnen; jeder hat bereits seine eigenen Erfahrungen gesammelt. Und wahrscheinlich nicht immer die besten. Seien Sie einfühlsam - und meinen Sie es ehrlich! 4. Anteil nehmen!Geben Sie zu verstehen, dass Sie nachvollziehen können, was Ihnen dieser Mensch erzählt. Vielleicht sagt der Interessent: "Ich will eigentlich eine Zusatzbeschäftigung, damit ich nicht jeden Cent umdrehen muss. Momentan darf finanziell wirklich nichts Unvorhergesehens dazwischenkommen" Gehen Sie auf solche Äußerungen ein, z.B. in folgendem Stile: "Ein menschenwürdiges Einkommen ist das Mindeste, was wir aufgrund unserer Arbeit erwarten können!" 5. Den nächsten Schritt im Kopf haltenSie sollten sich vorher Gedanken machen, wie es nach diesem Erstgespräch weitergehen soll. Seien Sie vorbereitet. Sonst hängt jeder einfach nur in der Luft. 6. Nicht in die Länge ziehen!Wie bereits erwähnt, soll das Erstgespräch nur ein kurzes gegenseitiges "Beschnuppern" sein. Eine Viertelstunde sollte dafür eigentlich ausreichen. 7. VerabschiedungBedanken Sie sich für das gezeigte Interesse und fassen Sie Ihre Übereinkünfte nochmals kurz zusammen. ![]() Nach diesen sieben Geboten, nun 7 Verbote: Es ist verboten ...1. zu verkaufen oder etwas anzupreisen! Obwohl, genau betrachtet, ein jeder von uns - unabhängig von seiner Tätigkeit - immer "Verkäufer" ist, sollten Sie dennoch niemals verkaufen! Der Bewerber will etwas "kaufen" - Sie analyiseren, ob er dafür in Frage kommt. Siehe auch PDF: Profis selektieren, Amateure akquirieren
2. "auf den Putz zu hauen"! Große Zahlen oder schwärmerische Worte über einen "fantastischen Lebensstil" törnen eher ab. Bleiben Sie auf dem Teppich! Wenn die Bewerberin später angenehm überrascht ist, umso besser! Am besten geben Sie überhaupt keine Zahlen oder Einkommensgarantien ab! Die individuellen Faktoren und Voraussetzungen sind einfach zu verschieden. 3. zu argumentieren Überlassen Sie dies den Anwälten oder Poliktern. Sie sind selbständiger Gewerbetreibender. Wer nicht will, der hat schon. Punktum! 4. unwahre Behauptungen aufzustellen Das ist eine beschönigende Umschreibung. Ein deutlicheres Verb dafür lautet: lügen. Wenn Sie Wahrheit nicht attraktiv genug ist, werden Sie mit Lügen sicherlich keinen dauerhaften Geschäftspartner gewinnen. 5. schablonenhaft etwas herunterleiern. Wir Menschen haben es lieber mit Menschen zu tun, die sich eben auch menschlich benehmen. Das heißt, Sie versprechen sich vielleicht einmal, verlieren den Faden oder wissen etwas nicht. Sei's drum. Das ist immer noch authentischer als ein Gespräch auswendig zu lernen. 6. zu erwarten, dass sich die Bewerberin gleich anmeldet Am besten erwarten Sie gar nichts. Das verschont Sie vor Enttäuschungen und Sie bleiben mit sich im Reinen. 7. die Angelegenheit "in der Luft hängen" lassen Schenken Sie dem Bewerben klaren Wein ein. Sagen Sie ihm, wie es jetzt weitergeht. Dann hat er einen Anhaltspunkt und die Entscheidung fällt ihm leichter. Wenn sowohl der Andere als auch Sie nach diesen 15 Minuten den Eindruck haben, dass Sie gut zusammenarbeiten könnten, hat sich das Gespräch gelohnt. Falls Sie oder der Interessent jedoch das Gefühl haben, dass das keine gemeinsame Zukunft hat, sollten Sie auch nicht weiter insistieren. Sparen Sie sich Überredungskünste - es gibt genügend andere, die die von Ihnen gebotene Chance erkennen werden! | |||