Effektives Internetmarketing! 

 
 
 

...belächelt,
bewundert - kopiert!




Es ist gerade mal 50 Jahre her, dass ein Geschäftsmodell von allen Seiten angefeindet wurde. In den Sechzigerjahren gab es sogar eine Initiative, um dieses Modell für ungesetztlich zu erklären.

Die Rede ist vom Franchising.

Heute gibt es dieses Geschäftsmodell in allen möglichen Sparten: Unternehmensberatungen, Hausaufgabenbetreuung, Coaching, Lerntherapien, Schuhe, Fast-Food, Bildungseinrichtungen, Einzelhandel, Baumärkte, Fahrschulen, Schmuckhandel und so weiter ...

Networkmarketing könnte man auch als "Franchising für den kleinen Mann" bezeichnen. Es bietet ebenso viele Vorteile, jedoch ohne die horrenden Lizenzgebühren.

Aber ....

es ist gerade erst dabei, flügge zu werden.

Nach jahrzehntelangen Fehlern und immer noch viel zu vielen Leuten, die nur "auf den Putz" hauen, aber nicht professionell arbeiten, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch dieses Geschäftsmodell sich die Anerkennung erkämpft hat, die es verdient.

In diesem Blog möchte ich ab und zu auch das schiefe Bild etwas zurechtrücken, das viele Außenstehende haben. Da ich selbst einen jahrenlangen Weg vom Saulus zum Paulus hinter mir habe, was ich in einer anderen Broschüre bereits einmal angesprochen habe, kann ich die Voruteile und Bedenken mancher Menschen gut nachvollziehen.

Dennoch ist es an der Zeit, etwas Aufklärungsarbeit zu leisten.

In diesem heutigen Beitrag möchte ich mich auf einen einzigen Vorteil des Empfehlungsmarketings beschränken. Dazu muss ich etwas ausholen.

Eine meiner ersten festen Mitarbeiterinnen war eine Dame, die ich hier "Femi" (Feste Mi tarbeiterin) nennen möchte.

Das ist ungefähr 25 Jahre her. Die junge Dame war sah ein, dass ich in dieser Phase viel investieren musste (vor allem in Geräte und Werbung) und war damals bereit, im ersten Jahr für einen Hungerlohn zu arbeiten. Ich ebenfalls. Die Auftraggeber kamen aus der Industrie.

Wir arbeiteten drei Jahre harmonisch und produktiv zusammen. Sie war meine rechte Hand und ich konnte mich voll und ganz auf sie verlassen.

Nach etwa drei Jahren wurden wir von einem Verlagshaus, für das ich früher bereits einmal gearbeitet hatte, daraufhin angesprochen, ob wir wieder ein paar Arbeiten übernehmen könnten. Ich wollte das eigentlich nicht, weil Verlage wesentlich schlechter zahlten als Industrieunternehmen, Femi jedoch war sehr daran interessiert.

Also einigten wir uns auf folgende Lösung: Wir würden bis etwa 19.00 Uhr unsere normalen Arbeiten erledigen, dann kurz essen gehen und danach die Verlagsaufträge erledigen.

Und so geschah es, dass Femi über zwei Monate hinweg bis 23.00 Uhr oder Mitternacht weiterhin in meinem Büro arbeitete, so wie ich auch.

Zu dieser Zeit zog Femi mit ihrem Freund zusammen, der bis dahin 100 km weiter Architektur studiert hatte.

Der gute Mann saß abends alleine zuhause, während seine Freundin bei einem ihm unbekannten Mann arbeitete. Offenbar ging die Fantasie mit ihm durch und er malte sich sonstwas aus.

Eines Tages kam Femi ins Büro und kündigte Knall auf Fall.

Sie könne hier nicht mehr arbeiten.

Ich musste über eine Zeitarbeitsfirma möglichst rasch jemanden finden, der mir wenigstens etwas zur Hand ging, aber all das war nicht das Schlimmste.

Das dicke Ende kommt erst noch:

Einige Zeit darauf gab ich für einen meiner Hauptkunden ein Angebot ab. Auf meine Nachfrage, ob ich mir dem Auftrag rechnen dürfe, erhielt ich die Auskunft: "Ihre Kollegin macht das aber bedeutend günstiger!"

Es stellte sich heraus, dass Femi alle meine Kunden und anderen Geschäftspartner- unter Verweis auf mich, so dass es wie eine Empfehlung aussah - kontaktiert hatte.

Und dies ist der Punkt, auf den ich hinaus will:

In einem traditionellen Betrieb besteht eine beträchtliche Wahrscheinlichkeit, dass Ihre besten Mitarbeiter Ihre künftige Konkurrenz werden!

Dies kann Ihnen beim Empfehlungsmarketing nicht passieren!

Warum sind Sie hier gegen so etwas gefeit?

Zum einen ist das gesamte Denken und Arbeiten auf Zusammenarbeit - und nicht auf Konkurrenz - ausgerichtet.

Zum anderen bleibt die von Ihnen gesponserte Person immer in Ihrer Organisation. Das Beste, was Sie für Ihr Geschäft tun können, ist deshalb, dass Sie diese Person möglichst viel unterstützen!

Je erfolgreicher dieser Mensch wird, umso mehr kommt dies auch Ihnen zugute.

Das ist sozusagen ein systemimanenter Vorteil. Es gibt meines Wissens kein anderes Geschäfsmodell, das aufgrund seiner Strukturierung und Ausgestaltung dafür sorgt, dass man möglichst viel Nutzen bietet. In herkömmlichen Betrieben ist es genau andersherum: Dort will jeder möglichst sein eigenes Süppchen kochen und seinen Vorsprung für sich behalten.

Es gibt mit Sicherheit viele hervorragende Betriebe und Unternehmen, die nach dem klassischen Modell geführt werden. Doch bringen sie auch eine Menge Nachteile mit sich:

- Lange Ausbildungszeiten
- Gefahr der Abwanderung (siehe oben)
- Begrenzte Freihheit
- Arbeitsplatzsicherheit? Das war einmal!
- Keine Möglichkeit, sich seine Kollegen auszusuchen
- Kaum Weiterbildung

Insgesamt ein Dinosauriermodell ohne Zukunftschancen.

Das Schöne am Empfehlungsmarketing ist, dass der Mensch, der bereit ist, sich in dieser Sparte sachkundig zu machen und an sich zu arbeiten, seine Lebensumstände nachhaltig verbessern kann. Der geographische Standpunkt ist unerheblich. Je mehr Nutzen die Networkerin/der Networker bringt, umso besser geht es allen!

Die Beweggründe sind sicherlich unterschiedlich. Für mich persönlich steht der finanzielle Aspekt nicht im Vordergrund. Dennoch gibt es nach oben hin keine Grenzen. Ich glaube allerdings auch, dass die meisten, die sich für dieses Geschäftsmodell interessieren, wahrscheinlich nur nebenbei einige hundert Euro dazuverdienen möchten - was völlig in Ordnung ist.

Das Attraktivste für mich ist die Freiheit.

Als Kinder haben keine Freiheit.
Als Heranwachsende rebellieren wir, weil wir Freiheit wollen.
Millionen von Erwachsene wurden "für die Freiheit" in den Tod geschickt.

Und wenn wir dann eine Chance erhalten, unser Leben freier zu gestalten, drücken wir uns darum. Dann ist es "zu schwierig" oder "dauert zu lange".


Mein Leben ist mir für solche Ausreden zu schade.