
Ziemlich zu Anfang des E-Handbuchs zum Profinetworkingsystem, auf Seite 4, finden Sie folgende Zeilen:
"... Sie werden hier nichts über Motivation, tiefe Wünsche, große Träume oder dergleichen hören.
Nicht etwa, weil dies nicht wichtig wäre. Im Gegenteil.
Nachdem Sie jedoch bereits Geld in die Anschaffung dieses E-Books investiert haben, ist Ihre Motivation vermutlich ohnedies bereits stark genug. Jetzt wollen Sie wissen, wie Sie in der Praxis vorgehen können ..."
Diese Zeilen, die man - wie viele andere - leicht überlesen kann, beziehen sich etwas sehr Wichtiges. Es geht um den Unterschied zwischen "Chancensuchern" und "echten Unternehmern".
Denn gerade die Mentalität der "Chancensucher", die überall mitmischen wollen ohne etwas zu können, hat nicht zuletzt dazu beigetragen, dass so viele Leute jämmerlich auf der Strecke bleiben und nicht das tun, was notwendig ist, um auf Dauer Erfolg zu haben.
Es gibt ein Riesenheer von Leuten, die zwar gerne etwas dazuverdienen möchten, aber nicht das geringste kaufmännische oder geschäftliche Wissen haben. Diese Lücke will ja das Profinetworkingsystem schließen.
Diesen Leuten wird weisgemacht - und viele glauben es auch - dass man mit einer simplen Bekanntenliste und dem Bequatschen von Freunden und Verwandten tatsächlich ein sechsstelliges Jahreseinkommen erzielen könne. In welcher Branche soll so etwas auf diese Weise möglich sein? In keiner! Auch nicht beim Empfehlungsmarketing!
Dazu kommt, dass Steinzeitmethoden "gelehrt" werden. Seichte Motivations-E-Mails von Sponsoren, die ebenfalls nicht wissen, was Marketing eigentlich sein soll, sollen diese Spitzeneinkommen ermöglichen.
Wer's glaubt, wird selig.
Vor fünfzig Jahren, als die ersten Networker bei Amway waren, mag das ja noch funktioniert haben, aber diese Methoden werden auch heute noch als angebliche Erfolgsformeln weitergegeben. Doch ...
die Zeiten haben sich geändert. Gewaltig sogar!
Wenn Sie selbständig oder freiberuflich tätig sind und dies auch bleiben wollen - egal in welcher Sparte - sind Sie selbst für Ihre Ergebnisse verantwortlich. Niemand ist verpflichtet, Ihnen unternehmerisches Denken und Marketingwissen beizubringen! Es ist auch niemand verpflichtet, in Ihnen den Wunsch nach einem erfolgreichen Geschäft zu wecken.
Dieser Wunsch muss aus Ihnen selbst kommen. Deshalb wird im E-Book zum Profinetworkingsystem gar nicht erst darauf eingegangen. Und deshalb schreibe ich auch niemanden an, der sich zwar zum Praxisteil anmeldet, dann aber vor lauter Überlegen nicht zum Tun kommt. Das ist seine Verantwortung.
Andere Leute können Sie unterstützen und Ihnen helfen - und ich hoffe, dass mir das mit meinen Beiträgen gelingt - dies kommt Ihrer Lernkurve zugute, weil Sie das Rad nicht neu zu erfinden brauchen. Aber niemand anders kann in Ihnen das Feuer der Begeisterung entfachen. Kurzzeitig vielleicht schon ("extrinische Motivation"), langfristig sind Sie selbst dafür zuständig ("instrinsische Motivation").
Dieses "Feuer" muss so hoch lodern, dass es durch nichts und niemanden ausgelöscht werden kann. Das ist der richtige Einsatz des Willens. Nicht "Willenskraft" im Sinne von Erzwingen, sondern den Willen zu haben, seinem Ziel treu zu bleiben, egal wie es nach außen hin aussieht.
Ein eigenes Geschäft zu betreiben, ist etwas völlig anderes als ein Angestelltendasein. Ich verweise dazu nochmals auf meine Broschüre "Weniger ist (manchmal) mehr", in der unter anderem die Unterschiede zwischen beiden Denkweisen angesprochen werden.
Im Geschäftsleben ist der Geschäftsinhaber selbst dafür verantwortlich, dass er sich das notwendige Wissen und Können aneignet. Der Praxsteil wird zum Beispiel ständig ergänzt, aber nur der-/diejenige, die sich immer wieder dort aufhält, wird diese Änderungen überhaupt bemerken. Wie gesagt, ich weise nicht eigens darauf hin.
Was ist noch erforderlich?
Ziemlich viel, zum Beispiel ...
Ausdauer und Beharrlichkeit. Napoleon Hill hat in seinem Klassiker "Denke nach und werde reich" ein ganzes Kapitel darüber verfasst. Das war beispielsweise auch die Eigenschaft eines Henry Ford, offenbar nicht der Klügste, aber ein sehr beharrlicher Mann.
Dann es geht darum, das Gelernte in die Praxis umzusetzen.
Viele Leute glauben, wenn Sie etwas hören oder lesen und sich dann nicht Ergebnisse einstellen, würde diese Information "nicht funktionieren". Lesen ist noch lange nicht verinnerlichen! Ungenutzes Wissen ist totes Wissen.
Ebenfalls wichtig sind Geduld und Wachstum.
"Alles hat seine Zeit, alles braucht seine Zeit", schrieb der weise Salomon.
Und was nicht wächst, verdirbt!
Sie brauchen also Zeit, Energie und kontinuierlichen Einsatz, wenn Sie die Ernte einfahren wollen.
Der "Chancensucher" weiß von alldem nichts, er "hofft" nur darauf, dass es gelingen könnte. Das gehört in den Bereich der Fantasie.
Der unternehmerisch denkende Mensch jedoch macht sich die Mühe, sich das Fachwissen nach und nach anzeignen. Dieses Fachwissen betrifft hauptsächlich den Bereich des Marketing.
Der Unternehmer:
- lernt ständig hinzu
- nutzt seine Talente
- erhöht seinen Wert
- studiert andere erfolgreiche Leute
- übt
- ist beharrlich
- macht ständig weiter ...
Er (und natürlich auch "sie") sieht ein Problem und sagt sich "Nun gut, da haben wir also eine kleine Herausforderung. Man gucken, wie wir das lösen".
Er lässt sich nicht von Äußerlichkeiten abhalten.
Er kann sich kein negatives Denken erlauben.
Gerade heute erfahre ich von einem Besteller, der gleich von "Betrug" und "Abzocke" spricht, weil er nur ein 27seitiges E-Book statt eines 65seitigen erhalten habe.
Er selbst war nicht der Lage, das Gratis-Booklet vom eigentlichen Handbuch auseinander zu halten und unterstellt anderen dann gleich das Schlimmste.
Dies ist kein Unternehmer.
Überlegen Sie sich deshalb bitte, zu welcher Gruppe Sie gehören wollen.
Ihr Erfolg wird sehr davon abhängen, wie ernst es Ihnen mit Ihrem Wachstum ist.
Das betrifft im übrigen alle Lebensbereiche. Wer es sich in seinem warmen Nest allzu bequem macht, erlebt nichts Neues.
Der Unternehmer holt das Gold aus dem Boden, während der Chancensucher darauf herumtrampelt. Dass es mehr Chancensucher als echte Unternehmer gibt, ist nicht weiter verwunderlich. Dies ist lediglich ein weiteres Beispiel für das Pareto-Prinzip.
Allerdings ist eine Menge Gold auf dem Spiel.
Das Profinetworkingsystem kann Ihnen als Schaufel dienen.
Doch den Weg müssen Sie sich selbst bahnen.
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