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Schritt 4:


In diesem Schritt geht es darum, dass Sie möglichst bald Ihre "schlechten Schulden" abtragen.
Dazu ist es natürlich Voraussetzung, dass wir zunächst klären, was der Unterschied zwischen "guten" und "schlechten" Schulden ist.

Gute Schulden bringen Ihnen Einnahmen

Schulden können auch Investitionen sein. Vielleicht beißt sich das beim ersten Lesen mit Ihren bisherigen Vorstellungen, aber sehen Sie es einmal so:
Wenn Sie etwas kaufen, das eine Wertsteigerung erfährt, könnte es sich durchaus um sinnvolle Verbindlichkeiten handeln. Diesen wolle wir hier "gute" Schulden nennen.

Einige Beispiele:
Sie kaufen eine Immobilie, die Sie gut vermieten, vielleicht ein Doppelhaus. In einer Hälfte wohnen Sie selbst, die andere vermieten Sie und tragen dadurch nicht nur Ihre Hypothek ab, sondern erzielen sogar noch einen Überschuß!
Oder:
Sie nehmen ein Darlehen auf, um eine Geschäftsidee zu verwirklichen.
Sofern Sie im Vorfeld Ihre Hausaufgaben gemacht haben und diese Idee wirklich ein gutes Geschäft wird, ist das eine sinnvolle Vorgehensweise.
Die Höhe dieser "guten Schulden" sollte Sie nicht abschrecken.
Wenn Sie damit über einen überschaubaren Zeitraum Einnahmen erzielen, sollten Sie solche "gute Schulden" durchaus eingehen.

Schlechte Schulden kosten Sie Geld!

Wenn Sie jeden Monat drauflegen, handelt es sich um "schlechte" Schulden.
Als Faustregel lässt sich sagen, dass alles, was sich bewegt, normalerweise im Wert verliert. Sie sollten sich also gut überlegen, ob Sie unbedingt einen neuen Wagen brauchen  - oder ob Sie vielleicht von der Meinung Ihrer Nachbarn abhängig sind.
Weitere schlechte Schulden sind ..
- Kreditkartenschulden
- Schulden für neue Möbel oder Kleidung
- Darlehen für Urlaubsreisen
- Eine Hochzeit auf Pump ...

Bringen Sie Ihre schlechten Schulden baldmöglichst auf Null!

Eventuell brauchen Sie dazu die Unterstützung eines Experten. 
In jedem Fall sollten Sie jedoch bedenken, dass Sie solange Schulden haben werden, solange Sie an "Schulden" denken. Sie tun sich deshalb einen großen Gefallen, wenn Sie sich über die Funktionsweise Ihres Unterbewusstseins sachkundig machen und ihm konstruktive Vorgaben machen.
Schuldenabbau geht wahrscheinlich nicht "von heute auf morgen"; wenn Sie einen Plan haben, der über zwei bis fünf Jahre geht und Sie immer mehr in den grünen Bereich bringt, sind Sie auf dem richtigen Weg.
Sehen Sie jeden Monat einen gewissen Geldbetrag vor, um Ihre schlechten Schulden abzutragen. Solange Sie hohe Zinsen zahlen (z.B. die Wucherzinsen bei einer Kreditkartenüberziehung) bleibt finanzielle Unabhängigkeit ein Wunschtraum.
Auch Napoleon Hill hat ein Kapitel über Schulden verfasst, das sehrwohl lesenswert ist.

 


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