
Schritt 7:
Dieser letzte Schritt besteht darin, dass Sie freigiebig sind.
Das bedeutet, dass Sie andere Menschen, die schlechter dran sind als Sie, unterstützen.
Ich selbst richte mich dabei nach den Empfehlungen von Victor Boc aus dem E-Book

"Geldhahn auf. Ein für allemal." Darin empfieht der Autor, 1 bis 5 Prozent der bereits erhaltenen Einnahmen für wohltätige oder gemeinnützige Zwecke zu spenden.
Seiner Erfahrung nach seien keine 10 Prozent nötig, wie dies häufig aus religiösen Kreisen zu hören ist, es ginge nur darum, für den Kreislauf zu sorgen.
Der Hauptzweck ist also noch nicht einmal die Verwendung des gespendeten Geldes. Im Grunde könnten es die Empfänger auch verbrennen - und dennoch hätte es seinen Zweck erfüllt.
Achten Sie auch auf die Grafik im Cover zum vorgenannten E-Book.
Diese zeigt ein Modell des menschlichen Bewusstseins:
Der obige (grüne) Teil des Kopfes steht für das Tagesbewusstsein (was im letzten Beitrag "Ego" genannt wurde).
Der untere Teil des Kopfes symbolisiert das Unterbewusstsein.
Und darunter kommt der Körper.
Natürlich ist der Kopf ebenso Teil des Körpers wie die übrigen Teile.
Es handelt sich schließlich nur um ein Verständnismodell.
Mit dem Tagesbewusstsein treffen wir zum Beispiel eine Entscheidung.
Wir setzen uns ein Ziel (das war Schritt 1).
Dieses vertiefen wir über bestimmte Techniken (z.B. Affirmationen, Visualisationen, ständiges Neuschreiben, Meditation ....) in unserem Unterbewusstsein.
Sobald das Ziel die Hürde zum Unterbewusstsein einmal definitiv überschritten hat, arbeitet auch das Ego wieder mit.
Vorher hat es sich vielleicht über unser Ziel lustig gemacht. Jetzt verteidigt es die neue Situation.
Und das Unterbewusstsein hat sich der Sache ebenfalls angenommen. Es sucht nach Mitteln und Wegen, wie wir unser Ziel erreichen können.
Die Folge:
Wir werden aktiv.
Wir setzen uns in Bewegung und tun etwas.
Das ist der Part, der durch den Körper symbolisiert wird.
Unabhängig davon, ob Sie sich der Praxis nach den obigen Empfehlungen richten, sollten Sie aber auf keinen Fall geizig sein oder Geld "hamstern".
Zum einen sind Geizige sind beliebt.
Ich habe zum Beispiel einen Bekannten, der grundsätzlich kein Trinkgeld gibt. Er lässt sich auch 5 Cent herausgeben.
Die Kellner machen das - aber hinter seinem Rücken machen sie sich über ihn lustig.
Zum anderen sollten Sie immer bedenken, dass es sich bloß um Geld handelt.
Geld ist eine Form der Energie. Energie muss fließen. Von Ihnen zum nächsten und wieder weiter zum übernächsten ...
Um in Wohlstand zu leben, müssen Sie großzügig sein. Das soll nicht bedeuten, dass Sie Ihr gesamtes Hab und Gut verschenken sollten. Es soll aber bedeuten, dass Sie von dem geben, was Sie haben. Eventuell ist das momenten nicht Geld. Dann haben Sie vielleicht etwas anderes zu geben: Zeit, Erfahrung, Fertigkeiten, Wissen ...
Das ist auch eine wesentliche Komponente des Sogmarketing, welches die "philosophische Basis" des Profinetworkingsystems bildet:
Dass Sie möglichst viel Nutzen im Vorfeld bieten.
Verschenken Sie Ihr Wissen!
Sie müssen immer zuerst geben.
Das ist das genaue Gegenteil der bisherigen Methoden, die alle nur haben wollten - und sich dann wundern, warum sie keinen Erfolg damit haben.
Geld ist weder gut noch schlecht.
Es hängt davon ab, was wir damit anstellen.
Mit Geld kann viel Gutes bewirkt werden. Es können Schulen und Krankenhäuser gebaut werden, es können Büchereien eingerichtet werden, es können U-Bahnen und Alleen gebaut werden.
Geld kann Leben retten und viel Leid mindern.
Ich selbst bin mit den Erfahrungen und Empfehlungen von Victor Boc sehr gut gefahren und habe sie mir zur festen Gewohnheit gemacht. Ich gebe also immer ein paar Prozent meiner Einnahmen weg, egal, ob ich in dieser Phase viele Ausgaben habe oder wie "flüssig" ich sonst bin.
Und ich habe immer Aufträge!
Es geht auch nicht darum, mit dem Hintergedanken des Zurückerhaltens zu geben.
Sie geben vielmehr, ohne etwas dafür zu erwarten.
Das Geben bringt den Prozess des Nehmens in Gang!
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Morgen folgt ein abschließender Beitrag zu dieser Miniserie.
Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, morgen alle sieben Schritte als PDF-Datei herunterzuladen.
PS:
Spendenkonten finden Sie hier.