Richtiges Verhalten beim Erstgespraech 09/15/2009
![]() Das Profinetworkingsystem ist auf die Kontaktanbahnung über das Internet ausgerichtet. Es ist jedoch ohne weiteres mit klassischen Vorgehensweisen kombinierbar. Wie Sie aus der kostenlosen Broschüre "MLM = Marketing leicht machen oder mit Lügen manipulieren?" bereits wissen, ist es keinesfalls so, dass "jeder" für Ihr Empfehlungsgeschäft in Frage käme. Im Gegenteil! Es ist sehr wichtig, nur die richtigen Personen anzuziehen! Der erste Schritt besteht darin, die richtigen Personen anzuziehen. Nachdem diese Personen die ersten Filter passiert haben und Ihnen gegenübersitzen, kommt die Stunde der Wahrheit! Dieses Erstgespräch ist sehr wichtig, immerhin wirkt es sich auf die weitere berufliche Laufbahn von Ihnen beiden aus! Vor allem kommt es auf Ihre richtige geistige Einstellung an: Ihre geistige EinstellungHalten Sie sich immer vor Augen, dass es bei diesem Gespräch nicht darum geht, etwas zu "verkaufen"! Selbst wenn es so aussieht als würde Ihr Gegenüber mehr Informationen von Ihnen wünschen, will er/sie Sie vor allem erst mal kennenlernen! Dies gilt auch umgekehrt: Der einzige Sinn und Zweck dieses Erstgesprächs besteht darin, dass Sie mehr über diesen Menschen erfahren; dass Sie ihn besser kennen lernen! 7 x JA!Mit dieser Zwischenüberschrift ist gemeint, dass jetzt sieben Punkte folgen, die Sie beachten sollten. Folgendes sollten Sie tun! 1. BegrüßungBrechen Sie das Eis! Sorgen Sie für eine offene und vertrauensvolle Gesprächsumgebung. Sie brauchen sich nicht zu verbiegen, aber Ihr Gegenüber sollte sich wohl fühlen! 2. Wer frägt, ist KönigVon wenigen Ausnahmen abgesehen, reden die meisten Menschen gerne über sich. Stellen Sie intelligente Fragen! Am besten beginnen Sie mit offenen Fragen, zum Beispiel: Wie geht es Ihnen? Wie gehen die Geschäfte? Haben Sie leicht hergefunden? Erst dann kommen geschlossene Fragen: Was machen Sie zur Zeit beruflich? Haben Sie sich auf etwas spezialisiert? Wie lange machen Sie das schon ....? 3. Mund zu!Lassen Sie Ihr Gegenüber ausreden! Hören Sie aufmerksam zu! Achten Sie auch auf Ihre Intuition: - Ist er/sie unsicher? - Hat er es eilig? - Ist sie verärgert? - Ist er irgendwie reserviert? Keiner kommt als "unbeschriebenes Blatt" zu Ihnen; jeder hat bereits seine eigenen Erfahrungen gesammelt. Und wahrscheinlich nicht immer die besten. Seien Sie einfühlsam - und meinen Sie es ehrlich! 4. Anteil nehmen!Geben Sie zu verstehen, dass Sie nachvollziehen können, was Ihnen dieser Mensch erzählt. Vielleicht sagt der Interessent: "Ich will eigentlich eine Zusatzbeschäftigung, damit ich nicht jeden Cent umdrehen muss. Momentan darf finanziell wirklich nichts Unvorhergesehens dazwischenkommen" Gehen Sie auf solche Äußerungen ein, z.B. in folgendem Stile: "Ein menschenwürdiges Einkommen ist das Mindeste, was wir aufgrund unserer Arbeit erwarten können!" 5. Den nächsten Schritt im Kopf haltenSie sollten sich vorher Gedanken machen, wie es nach diesem Erstgespräch weitergehen soll. Seien Sie vorbereitet. Sonst hängt jeder einfach nur in der Luft. 6. Nicht in die Länge ziehen!Wie bereits erwähnt, soll das Erstgespräch nur ein kurzes gegenseitiges "Beschnuppern" sein. Eine Viertelstunde sollte dafür eigentlich ausreichen. 7. VerabschiedungBedanken Sie sich für das gezeigte Interesse und fassen Sie Ihre Übereinkünfte nochmals kurz zusammen. ![]() Nach diesen sieben Geboten, nun 7 Verbote: Es ist verboten ...1. zu verkaufen oder etwas anzupreisen! Obwohl, genau betrachtet, ein jeder von uns - unabhängig von seiner Tätigkeit - immer "Verkäufer" ist, sollten Sie dennoch niemals verkaufen! Der Bewerber will etwas "kaufen" - Sie analyiseren, ob er dafür in Frage kommt. Siehe auch PDF: Profis selektieren, Amateure akquirieren
2. "auf den Putz zu hauen"! Große Zahlen oder schwärmerische Worte über einen "fantastischen Lebensstil" törnen eher ab. Bleiben Sie auf dem Teppich! Wenn die Bewerberin später angenehm überrascht ist, umso besser! Am besten geben Sie überhaupt keine Zahlen oder Einkommensgarantien ab! Die individuellen Faktoren und Voraussetzungen sind einfach zu verschieden. 3. zu argumentieren Überlassen Sie dies den Anwälten oder Poliktern. Sie sind selbständiger Gewerbetreibender. Wer nicht will, der hat schon. Punktum! 4. unwahre Behauptungen aufzustellen Das ist eine beschönigende Umschreibung. Ein deutlicheres Verb dafür lautet: lügen. Wenn Sie Wahrheit nicht attraktiv genug ist, werden Sie mit Lügen sicherlich keinen dauerhaften Geschäftspartner gewinnen. 5. schablonenhaft etwas herunterleiern. Wir Menschen haben es lieber mit Menschen zu tun, die sich eben auch menschlich benehmen. Das heißt, Sie versprechen sich vielleicht einmal, verlieren den Faden oder wissen etwas nicht. Sei's drum. Das ist immer noch authentischer als ein Gespräch auswendig zu lernen. 6. zu erwarten, dass sich die Bewerberin gleich anmeldet Am besten erwarten Sie gar nichts. Das verschont Sie vor Enttäuschungen und Sie bleiben mit sich im Reinen. 7. die Angelegenheit "in der Luft hängen" lassen Schenken Sie dem Bewerben klaren Wein ein. Sagen Sie ihm, wie es jetzt weitergeht. Dann hat er einen Anhaltspunkt und die Entscheidung fällt ihm leichter. Wenn sowohl der Andere als auch Sie nach diesen 15 Minuten den Eindruck haben, dass Sie gut zusammenarbeiten könnten, hat sich das Gespräch gelohnt. Falls Sie oder der Interessent jedoch das Gefühl haben, dass das keine gemeinsame Zukunft hat, sollten Sie auch nicht weiter insistieren. Sparen Sie sich Überredungskünste - es gibt genügend andere, die die von Ihnen gebotene Chance erkennen werden! CommentsLeave a Reply | |||