Ich war wahrscheinlich immer schon ein dankbarer Mensch. Doch das war eine anerzogene Dankbarkeit. Wenn ich als Kind etwas geschenkt bekam, blickte mich meine Mutter fragend-strafend an und sage dann: "Wie sagt man da?" Und ich sagte brav: "Vergelt's Gott" (Das Wort "Danke" gab es dort damals nicht). Doch diese Art der Dankbarkeit aus Höflichkeit führt nicht dazu, dass wir uns in Harmonie mit dem Gesetz der Anziehung begeben. Dieser Post fällt etwas aus der Reihe. Sie erfahren eine Reihe von Menschen, Ereignissen und Dinge, für die ich persönlich dankbar bin. Und auch, worauf es wirklich ankommt. An erster Stelle danke ich meinem Schöpfer. Zwar bin ich auch heute noch der Meinung, dass die organisierten Religionen und die Mehrzahl ihrer Vertreter (bis hinauf zu den Bischöfen und eventuell noch höher) Religion und Spiritualität verwechseln oder schlichtweg keine Ahnung von den Zusammenhängen haben, dass es eine höhere intelligente Instanz gibt, für welche wir hunderte anderer Metaphern finden könnten, (Gott, Universum, Oberbewusstein, Höheres Selbst, Kosmos, formlose Substanz, Tao, Vater, Ki, Manitu, Allah, Jehowa, der Allmächtige, das Universum ...), und an der ich Anteil habe, steht für mich außer Frage. Dieser Instanz schulde ich meinen größten Dank! Ich bin dankbar für die Liebe meines Lebens! Wir stammen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und wuchsen in verschiedenen Kontinenten auf. Dann kam sie nach Paris, um zu studieren. Eines Tages besuchte sie in einem kleinen Ort eine Freundin. Es war beinahe Mitternacht und sie kannte sich dort nicht aus. Ich war 'zufällig' in dieser Straße, da ich eine Autopanne hatte. So lernten wir uns kennen. Nach ihrem Studienabschluss kehrte sie wieder in ihr Heimatland zurück.Wir brauchten danach noch 10 (ja zehn!) Jahre und hielten über 8000 km Kontakt. Eine dieser unglaublichen Geschichten, die das Leben schreibt. Die Liebe hat nicht nur überlebt, sie ist mit den Jahren gewachsen. Ihr verdanke ich viel! ¡Te quiero mucho, mi vida!
Wenn ich beständige Freundschaften denke, darf vor allem meine taiwanesische Freundin Yüeh-hua nicht fehlen. (Das bedeutet 'Mondblume'). Dies ist eine Freundschaft, für die ich besonders dankbar bin. Wir lernten uns 1994 auf den Bahamas kennen und unternahmen immer wieder mal einige gemeinsame Reisen, zum Beispiel eine Reise quer durch Deutschland und Österreich. ![]() ![]() ![]() Unser letztes Treffen fand in Las Vegas statt. Ich bin dankbar, dass ich dort ... einen Konzertabend mit Céline Dion miterleben durfte! Las Vegas stellt sich bei Nacht ganz anders dar als tagsüber.Mein Besuch war berufsbedingt, Spieltische sind nichts für mich. Neben dem Umstand, mich dort mit Mondblume treffen und die üblichen Touristenattraktionen im Umland besichtigen zu können (Red Rock Canyon, Hoover Dam usw.), haben mich vor allem die hochprofessionell inszenierten Abendveranstaltungen und Shows fasziniert. Einer dieser Höhepunkte war ein Konzert mit Céline Dion im Caesar's Palace. Dies bringt mich zum nächsten Punkt, wofür ich dankbar bin: Meine Reisen. Mit Ausnahme zweier kalter skandinavischer Länder habe ich sämtliche europäischen (auch die osteuropäischen) Länder besucht. Auf dem amerikanischen Kontinent durfte ich Kanada, die USA, Mittel- und Südamerika mehrmals besuchen. Ich durfte den Suezkanal, den Kanal von Korinth und den Panamakanal sehen. Den Kaukasus ebenso wie wilde Elefanten in Südafrika. Die Pyramiden von Ägypten und auch die chinesische Mauer. In diesem Bereich könnte ich alleine 100 Reiseziele aufzählen, für die ich dankbar sein kann. ![]() ![]() UdSSR-Reise mit dem 2CV Mein Freund Charly und ich, wir waren 1978 die ersten Westler, die mit dem eigenen Auto durch die ehemalige Sowjetunion reisten. In der Folge entstand mein Reiseführer 'UdSSR. Reiseinformationen für Selbstfahrer und Individualreisende', welcher in Antwerpen mit einem Buchpreis ausgezeichnet wurde. Das ist zwar alles schon lange her, aber für diese Erfahrung, und auch die Auszeichnung, bin ich dankbar! ![]() meine Nachbarn. Mit den meisten komme ich sehr gut aus. Und was die wenigen betrifft, mit denen ich mich nicht so gut verstehe, bin ich dankbar dafür, dass ich nicht so bin wie sie. (Auch hier gilt das Pareto-Prinzip)
Ich bin dankbar für mein hypothekenfreies Haus am Meer. Es hat viel Stehvermögen erfordert, die Umbauten entgegen dem Willen einiger Neider erfolgreich durchzuführen, doch letztendlich ging alles gut. Ein Foto? Diesmal nicht - ein bisschen Privatsphäre sollte doch bleiben -:) Das war nicht immer so. Ich weiß aus leidlicher Erfahrung, was es heißt, monatelang krank zu sein. Nicht zu wissen, wie schwerwiegend die Krankheit ist und ebenfalls monatelang mit der Ungewissheit zu leben. Mit 26 Jahren wurde ich zu 33% als Invalide erklärt. Nach Aussage der Ärzte dürfe ich von nun an keine rotierenden Bewegungen mehr machen und vor allem nichts Schweres heben. Doch der Arzt hat nicht immer recht! Ich fühle mich heute, mehr als doppelt so alt wie damals, fitter und gesünder als in meiner Jugend! Es handelt sich um ein einheimisches Kätzchen und eine mittlerweile 14 Jahre alte Katze, welche zusammen mit mir ausgewandet ist.
Mir gefällt die Vielfalt der Kulturen,der Sprachen, der Mentalitäten, der Landschaften. Gut, Nordamerika hat auch Sonne, Strand und Berge. Doch dasselbe kann ich zum Beispiel in Spanien auf einem geographisch wesentlichen kleineren Fleck haben (Spanien ist etwa so groß wie Texas). Ein besonderer Ort innerhalb Europas, dem ich viel zu verdanken habe, ist Menorca, ein kleines Eiland im östlichen Mittelmeer, etwa 100 km vor Tunesien. Menorca hat mir viel gegeben. Natürlich gibt es auch hier Abzocker ('piratas'), die ihren Reibach mit den Zugereisten machen wollen, aber ich habe hier viele wertvolle Menschen kennengelernt, die mein Leben sehr bereichert haben. Obwohl die Insel klein ist, sind hier Personen aus 120 Nationalitäten registriert. Dies führte dazu, dass mein Freundes- und Bekanntenkreis wesentlich internationaler geworden ist als er dies in Deutschland war. Ich bin auch dankbar für das Meer! Ich habe das Glück, dass ich von meinen Arbeitsräumen aus direkt aufs Meer blicke. Es beruhigt mich. Je nach Wetterlage sehe ich die Silhouette der Nachbarinsel Mallorca. Und .. ich sehe einen fantastischen Sonnenuntergang! Jeder Schüler hantiert heutzutage mit Geräten, die vor 10 Jahren noch unbekannt waren.Vor 100 Jahren gab es zwar schon die Glühbirne, aber noch keine Teerstraßen (wozu auch? Es gab ja auch keine Autos) und wenn man jemandem etwas Dringendes mitteilen wollte, sandte man ein Telegramm. Es ist schier unglaublich, welche Erfindungen innerhalb der letzten Generation gemacht wurden:
Fernbedienung Mikrowellenherd Roboter Kommunikationssatelliten Synthesizer Rauchdetektor GPS MP3-Player Web 2.0 Computer Telefon Auto Waschmaschine Radio Handy Internet Geschirspülmaschine jede Menge Elektrogeräte ... Ich bin sehr dankbar dafür, gerade in der Jetztzeit zu leben!
Dann ist auch Geld schlecht. Wenn der Mensch gut ist, wird er das Geld für gute Zwecke verwenden. In diesem Fall ist Geld gut. Ich kenne Zeiten ohne Geld und Zeiten mit Geld. Mit Geld ist es besser! Nicht jeder ist mit dieser europäischen Währung glücklich. Manche sprechen vom 'Teuro'. Und der Wirtschaftsminister eines Landes hat heute auch weniger Spielraum, um durch Auf- oder Abwertung regulierend tätig zu sein. Mir persönlich hat der Euro geholfen, meine Geschäfte landesübergreifend zu machen, ohne erst psychologische Hürden ausräumen zu müssen, die gerade im Zusammenhang mit Geld schwerer zu beseitigen sind als andere. Mir fällt immer wieder auf, dass die Leute in Spanien - immerhin 10 Jahre nach der Euroeinführung - untereinander immer noch von Millionen von Peseten sprechen. Wenn jemand ein Haus verkaufen will, sagt er nicht, dass er (zum Beispiel) 200.000 Euro dafür will, sondern er verlangt 32 Millionen Peseten. Auch auf spanischen Kontoauszügen sind bei Währungen nach wie vor angegeben. Vor einiger Zeit besuchten wir das Kartäuserkloser von Valldemossa, in dem George Sand und Fréderic Chopin 1838 überwintert hatten. Stolz präsentierten die Geschäftsleute und Souvenirläden in mehreren Sprachen die Erzählung Ein Winter auf Mallorca Damals gab es 7 Wege, um per Ochsengespann zu diesem Kloster zu kommen. Kam ein anderes Gespann entgegen, so musste einer abladen und manchmal einen weiten Weg zurückfahren, denn auf den schmalen Wegen war an ein Ausweichen nicht zu denken. Wenn ich unsere bequeme Anreise dagegen bedenke, kann ich für moderne Straßen und Vekrkehrsmittel nur dankbar sein. Und natürlich auch für Flugzeuge!
Über meinem Arbeitsplatz befindet sich eine Art Dachfenster.Aufmerksam geworden durch entsprechende Geräusche, blicke ich nach: Ein Insekt versucht von innen nach außen zu gelangen und schwimmt entlang des geschlossenen Fensters von links nach rechts und dann wieder zurück. Von außen verfolgt ein Vogel seine Bewegungen und hackt wie wild auf das Fenster ein. Selbst der dümmste Mensch würde sich intelligenter verhalten. Ist das etwas Außergewöhnliches? In unserer heutigen Zeit nicht mehr. Allerdings war mein Vater etwa bereits in meinem Alter, als er zur Führerscheinprüfung antrat. In jedem Fall trägt dieses Papier mit zu meiner Freiheit bei - und dafür bin ich dankbar. Vielleicht gibt es eines Tages ja das papierlose Büro. Doch auch dann wird es vermutlich weiterhin Verträge, Bücher und andere Schriftstücke geben, die auf Papier geschrieben sind. Moderne Schriftträger haben natürlich auch ihre Vorteile, ich vermute aber, dass sie nicht auf eine so lange Lebensdauer zurückblicken können wie Papier. Vor kurzem wollte ich beispielsweise einen Walkman kaufen (hier 'Diskman' genannt). Die Läden führen so etwas nicht mehr. Ich solle doch meine CDs auf iPod oder iPhone überspielen. Das Papier gibt es immerhin bereits seit 200 vor Christus. Ich frage mich ob, wo den die meisten Leute ihren Lebenssinn hernehmen. Diese Menschen leben an der Oberfläche. Sie haben nicht die geringste Ahnung, was sie im Leben wollen. Eine resignierende Bemerkung löst die andere ab. Ich bin froh, dass ich eine Richtung in meinem Leben habe. Es kommt nicht immer alles so wie ich es mir vorstelle und die letztendliche Entscheidung überlasse ich ohnedies einer höheren Instanz, doch meine Zielrichtung ist klar. Das hilft mir, Zeit und Energie nicht unnütz zu vergeuden.Es trägt zu meinem inneren Seelenfrieden bei. Ich denke, dass jeder Mensch einen 'Traum' braucht. Damit sich dieser erfüllen wird, braucht es auch .. Wer sind diese 1000 (oder mehr) 'Mitarbeiter'? Die allermeisten davon werde ich nie persönlich kennenlernen. Ich meine damit zum Beispiel ... - die Teepflückerin in Sri Lanka - den Açaí-Bauern in Brasilien - den Postbeamten - die Frau in Taiwan, die meinen Monitor zusammenschraubt - den Farmer in Irland, dessen Butter ich im Supermarkt kaufe - den LKW-Fahrer, der mir meine Resveratrolkapseln zustellt - den Host, der mir Webseitenplatz vermietet - den ecuadorianischen Kleinbauern, der dafür sorgt, dass ich in Europa Bananen essen kann, - den Schreiner, der meine Möbel anfertigte - Den Stevialieferanten - den Mentor in Kanada, dessen Newsletter ich zu Hause lesen kann - den Käser in der Schweiz - den Winzer in Südfrankreich - den marokkanischen Orangenpflücker - die türkische Teppichknüpferin - die heimische Bäuerin, welche mir Eier liefert - den portugiesischen Töpfer, von dem einige meiner Tassen stammen - den Werkzeugmacher, der an meiner Bohrmaschine arbeitete - und so weiter, und so fort ... Diese tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen täglich dafür, dass ich im Supermarkt oder gar übers Internet das besorgen kann, was ich gerade für notwendig oder anschaffungswürdig erachte.
Jedem einzelnen schulde ich Dank. Dazu kommen knapp 80 Billionen Mitarbeiter (welche gemeinhin als 'Körperzellen' bezeichnet werden). Jede dieser Zellen arbeitet für ein Unternehmen, das sich 'Mensch' nennt. Einge sind in der Entgiftungsabteilung beschäftigt, andere arbeiten in der Abteilung 'Darm' und befassen sich mit Nährstoffen, wieder andere sind Sachbearbeiter in der Abteilung 'Reparatur'. Für die hervorragende Arbeit dieser Mitarbeiter an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
Ein Foto wie das hier gezeigte mit der unerschrockenen Katze vor einer Reihe von Polizeihunden bringt mich zum Schmunzeln. Ich teile auch nicht die Meinung, dass man ab einer gewissen 'Position' nur noch biererst sein sollte. Albert Einstein war wahrscheinlich ein humoriger Mensch. Mark Twain mit Sicherheit auch. Beide durchaus sehr erfolgreiche Leute.
Obwohl ich auf einer Insel lebe, würden wir ohne von auswärts herbeigeschafftes Trinkwasser nicht überleben können. Ich kann mich noch gut an den ersten Besuch meiner Mutter erinnern. Nichtsahnend wollte sie mit Leitungswasser (Salzwasser) Kaffee machen - er wurde nie getrunken! Gerade weil Wasser für die meisten in unseren Breitengraden so alltäglich und selbstverständlich geworden ist, habe ich als Bild diese Frau mit dem Esel ausgewählt. Und immerhin hat sie einen Esel. Viele andere müssen das Wasser mühsam selber schleppen.
Sinnvoller ist es, sich das Fernsehprogramm bewusst vorzunehmen (geht auch über das iPhone) und gewisse Sendungen selektiv anzusehen oder vielleicht aufzuzeichnenSeit ich meine Fernsehzeiten beträchtlich reduziert habe, fühle ich mich wesentlich ausgeglichener und besser.
Könnte es dieses Buch wert sein, mehrmals gelesen zu werden? Ich habe in der Tat Klassiker, Napoleon Hills Denke nach und werde reich Jedes Mal entdecke ich etwas Neues darin. Natürlich nicht, weil es vorher nicht darin gestanden hätte. Sondern, weil ich gewachsen bin. Ich sehe etwas Neues an mir. Wenn wir an etwas oder jemanden denken, wird im Bruchteil einer Sekunde ein geistiges Bild aufgerufen. Doch wenn wir an das Unterbewusstsein denken, fehlt uns ein solches Bild. Das Strichmännchenkonzept von Dr. Thurman Fleet hat mir sehr geholfen, diese Zusammenhänge zu begreifen. Dieses Modell wird auch im Cover zu diesem E-Book verwendet: Der obere - hier grün dargestellte - Bereich des Kopfes steht für das Normal- oder Tagesbewusstsein. Der untere - gelbe - Bereich für das Unterbewusstsein. Über unsere fünf Sinne nehmen wir von außen Eindrücke auf. Diese gelangen, sofern sie wiederholt und gefühlsbetont vorkommen, in das Unterbewusstsein. Dort werden sie als Befehl verstanden, worauf hin wir aktiv werden (der weiße Bereich: Körper).
Ich bin froh und dankbar, dass ich zu diesem Verständnismodell geführt wurde. Sie erinnert mich daran, dass vieles an meiner Perspektive liegt. Ist es ein Dornenbusch mit Rosen. Oder ein Rosenbusch mit Dornen?
Und auch dafür, dass jeder Tag vieles enthält, wofür ich dankbar sein kann! CommentsLeave a Reply |